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SICHERHEIT NEU DEFINIERT: DER AMIDAL

April 24, 2026

Die Entwicklung eines Helms ist ein Balanceakt. Sicherheit, Belüftung, Aerodynamik und Komfort stellen jeweils eigene Anforderungen an das Design – und diese Anforderungen weisen nicht immer in dieselbe Richtung. Doch eine Variable beeinflusst all diese Faktoren gleichzeitig: die Form.
Das Profil eines Helms – wie er auf dem Kopf sitzt, wie weit er von ihm absteht, wie seine Oberflächen auf die Luft treffen – ist entscheidend für Entwicklung und Funktion.

Die Wahrnehmung von Volumen

Helme, die deutlich über den Kopf hinausreichen und ihn rundum umschließen, können sich für manche Fahrer unverhältnismäßig anfühlen – besonders bei kleineren Köpfen. Ein Helm, den du als zu groß wahrnimmst, wird oft weniger konsequent getragen. Und weil der sicherste Helm der ist, den du wirklich trägst, wollten wir diese Größenwahrnehmung gezielt angehen – um einen Rennradhelm zu entwickeln, den jeder Fahrer bequem tragen kann.


Wie weit ein Helm vom Kopf absteht, wird durch das Volumen des EPS (expandiertes Polystyrol) in der Innenschale bestimmt – der energieabsorbierenden Schicht, die bei einem Aufprall die Arbeit übernimmt. Dieses Volumen zu reduzieren, ohne den Schutz zu beeinträchtigen, erfordert sorgfältige Entwicklung: Wir optimieren Dichte und Geometrie der Innenschale, verstärken die Bereiche mit der höchsten Belastung und testen die Ergebnisse umfassend. Schutz ist eine Frage der Konstruktion: Materialien, Geometrie der Innenschale, Dichte und Steifigkeit – und wie diese Elemente zusammenwirken. Er wird nicht grundsätzlich von der Größe bestimmt.


Bei POC sind wir traditionell so vorgegangen, Volumen für mehr Schutz aufzubauen. Mit dem Amidal Rennradhelm haben wir uns selbst herausgefordert, einen anderen Ansatz zu finden

Form und Belüftung

Bei unseren Rennradhelmen basiert die Belüftung auf einem Druckunterschied. Luft strömt vorne in den Helm ein, wo der Druck höher ist, wandert durch interne Kanäle und tritt hinten aus, wo der Druck niedriger ist. Wie effizient dieser Prozess ist, wird maßgeblich von der Geometrie dieser Kanäle und der Positionierung der Austrittspunkte bestimmt.


Die effektivsten Belüftungssysteme sind jene, bei denen die interne Architektur die Luft aktiv vom Einlass zum Auslass führt. Bei der Entwicklung des Amidal haben wir uns für eine klassische vordere Lüftungsöffnung entschieden, kombiniert mit verstärkten hinteren Auslassöffnungen. Diese erfüllen zwei Funktionen: Sie definieren die Geometrie des Luftaustritts und tragen zur strukturellen Integrität des gesamten Rennradhelms bei.


Der durchdachte Designprozess, dem wir bei allen unseren Rennradhelmen folgen, führt zu Lösungen wie dieser, bei denen ein Feature mehrere Aufgaben übernimmt. Das ist zu einem Markenzeichen dessen geworden, was wir The Whole Helmet Concept® nennen.

Der Amidal

Der neue Amidal ist gemacht für Radfahrer, die es ernst meinen – und in unterschiedlichen Styles unterwegs sind: Gruppenausfahrten, Pendeln, das gelegentliche Kriterium. Für genau die Momente, in denen ein schlanker Look zählt.


Der Amidal hat eine schlankere Silhouette als andere Helme in der POC Road-Range. Das Ergebnis einer Entwicklung, die das Gesamtvolumen des Helms reduziert – bei erhaltener struktureller Integrität sowie effektiver Belüftung und aerodynamischer Performance.


Beim Schutz erfüllt der Amidal die Normen EN 1078 und CPSC 1203. Schutz bei Rotationsaufprall liefert Mips Air Node: Es lässt den Helm bei einem schrägen Aufprall unabhängig vom Kopf bewegen und hilft so, Rotationskräfte zu kontrollieren. Die Polycarbonat-Außenschale und das optimierte EPS-Innenfutter bringen strukturelle Lastaufnahme und Energieabsorption in ein ausgewogenes Verhältnis.


Innen verteilt das 360-Grad-Anpassungssystem den Halt gleichmäßig rund um den Kopf. Die Kinnriemen lassen sich in vier Richtungen einstellen, und die Riementeiler unter den Ohren sind unabhängig verstellbar – für einen präzisen, individuellen Sitz bei unterschiedlichen Kopfformen. Eine Eye Garage bietet dir am Bike einen sicheren Platz für deine Sonnenbrille.


Außerdem integriert der Amidal ein spezielles Knog Rücklicht, das speziell für diesen Helm entwickelt wurde. Es umschließt den unteren Bereich des EPS-Innenfutters am Hinterkopf – eine Position, die getestet wurde, um zu bestätigen, dass sie die Schutzleistung bei Aufprall nicht beeinflusst. Dieser Sichtbarkeitsaspekt stand im Zentrum des Helmdesigns, denn Untersuchungen aus verschiedenen Quellen, darunter auch unser Partner Knog, haben gezeigt, dass ein höher am Körper positioniertes Licht dich für Autofahrer besser als Radfahrer erkennbar macht.


Diese neue Form ist das Ergebnis, immer wieder dieselben Fragen zu stellen, die POC an jeden Helm im Sortiment richtet – und den Antworten konsequent zu folgen, wohin auch immer sie führen.

„Unser Ziel bei der Entwicklung des Amidal war es, all unsere umfassende Expertise in Sachen Sicherheit, Belüftung und Aerodynamik zu einem neuen Helm zu vereinen und in eine neue Form zu bringen.“

Magnus Gustafsson, Leiter Hard Goods bei POC